optimiert den

Ackerbau

Im modernen Ackerbau muss neben dem Erwirtschaften hoher Erträge auch die Bodenqualität für die Folgejahre gesichert werden. Notwendige Pflanzenschutz- und Bodenbearbeitungsmaßnahmen setzen sowohl den Boden als auch die Pflanze unter Stress. Das führt dazu, dass oft nicht das gesamte Ertragspoenzial von der Fläche geerntet werden kann.

Das natürliche Pflanzenstärkungsmittel rootac® stimuliert das Wurzel- und Pflanzenwachstum und macht die Pflanze so widerstandsfähiger. Mit lagoon aufgewertete Gülle ist homogener und fließfähiger. Die Nährstoffe verteilen sich gleichmäßiger im Boden und der Geruch wird gemildert.

rootac®

natürliches Pflanzenstärkungsmittel

  • fördert die Ertragsleistung und Qualität
  • aktiviert die Pflanzengesundheit (höhere Stresstoleranz z. B. bei Herbizideinsatz)
  • stimuliert das Wurzel- und Pflanzenwachstum (erhöht die Aufnahmefähigkeit von Wasser und Nährstoffen)
  • intensiviert die Blütenbildung
  • stimuliert die Stoffwechselvorgänge
  • höhere Zucker- und Stärkegehalte
  • gleichmäßigere Sortierung, Uniformität der Früchte
  • verlängert die Lagerfähigkeit von leicht verderblichen Produkten wie z. B. Gemüse und Obst
  • Aufgenommen in die Liste der Pflanzenstärkungsmittel beim Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL).

FiBL-gelistet

geeignet für den Einsatz
im ökologischen Landbau

lagoon

Gülleveredler

  • produziert faserabbauende Enzyme
  • verringert Schwimmdecken, Krustenbildung und Sinkschichten
  • erhöht die Fließfähigkeit
  • reduziert den Aufwand für Rühren und Pumpen
  • bessere Verteilung auf der Fläche
  • senkt die Geruchsemissionen
  • behandelte Gülle kann problemlos in die Biogasproduktion gehen
  • höhere biologische Aktivität
  • voll verträglich für Tiere und Umwelt
  • einfache Handhabung

Im Praxiseinsatz

rootac® – Bio-Speisekartoffeln
Bio-Speisekartoffeln mit rootac

In Niedersachsen konnten auf den 12 Parzellen (je 1 m²), die mit rootac® behandelt wurden, insgesamt 13 kg mehr Bio-Speisekartoffeln geerntet werden. Alle verkaufsfähigen Größenklassen wurden sowohl in Anzahl als auch in Gewicht durch rootac® gesteigert und es mussten weniger Kartoffeln aussortiert werden.

rootac® – Weizen und Mais
Weizen und Mais mit rootac

Ein Anwender aus Vorpommern, 130 ha Ackerbau mit Weizen und Mais, berichtet vom rootac®-Einsatz 2020: Eine genaue Auswertung der Erträge war zu aufwändig. Dennoch fällt sein Fazit positiv aus, weil der behandelte Mais trotz trockener Witterung grüner und saftiger war. Dabei er hatte er sogar eine Düngemaßnahme ausfallen lassen. Die Pflanzen sahen durchweg super aus. Die Getreideflächen sind ebenfalls sehr gut durch die trockenen Monate gekommen. Alle mit rootac® behandelten Pflanzen wirkten entspannt und weniger gestresst.

rootac® – Maiswurzeln
Maiswurzeln mit rootac

Der Stängeldurchmesser der in Deutschland mit rootac® beandelten Maispflanzen war an der Wurzelbasis im Schnitt 8 % größer. Ein Plus für die Standfestigkeit. Auch die behandelten Wurzeln waren deutlich länger. Ergebnis: Die Pflanzen sind fester verankert und können Wasser und Nährstoffe besser aufnehmen. Ein großer Vorteil in Zeiten mit geringen Niederschlägen.

rootac® – Gerste
Gerste mit rootac

Die mit rootac® behandelte Gerste ist deutlich kräftiger gewachsen als die Kontrolle. Wurzeln und Blattwerk sind sichtbar besser entwickelt.

rootac® – Winterweizen
Winterweizen mit rootac

In Thüringen wurde rootac® in Winterweizen ausgebracht. Auf einer Gesamtfläche von 48 ha wurden 4 Versuchsstreifen von insgesamt 6,8 ha angelegt, die mit rootac® behandelt wurden. Zwei Mal wurde rootac® im Abstand von 6 Wochen ausgebracht, das erste Mal mit einem Wachstumsregulator, das zweite Mal mit einem Fungizid. Trotz fehlender Niederschläge im Sommer 2018 sah die behandelte Fläche durchgehend besser aus als die unbehandelte. Bei der Ernte zeigte sich auf der mit rootac® behandelten Fläche eine Ertragssteigerung um 10 %.

jbs ferkelpaste® imuvit + lagoon – in Polen

Ein Kunde aus Polen (Schlesien) setzt seit ca. einem Jahr in seinem Abferkelstall die jbs ferkelpaste® imuvit ein. Damit ist er sehr zufrieden und hat weniger Ferkelverluste, gerade wenn die Würfe sehr groß sind. Einen besonderen Effekt konnte er jedoch vom Einsatz von lagoon berichten, den er in seiner Ferkelaufzucht einsetzt. Er hält 50 Sauen in einem geschlossenen System. Die im Alter von 4 Wochen abgesetzten Ferkel werden für ca. 8 Wochen in den Aufzuchtstall gebracht, bis sie ca. 35 kg erreichen.

In der Vergangenheit hatte der Landwirt häufig und immer wieder mit Ohrnekrosen zu tun, hauptsächlich im Alter von 6 - 8 Wochen. Mit dem Tierarzt zusammen hat er nun gesehen, dass er weniger Aufwand an Medikamenten hat, seit er lagoon einsetzt. Er löst lagoon in Wasser auf und gießt ihn alle 3 Wochen durch die Spalten, also 2 x in den 8 Wochen. Seitdem gibt es kaum noch Ohrnekrosen. Der Tierarzt vermutet, dass es am reduzierten Ammoniakgehalt im Stall liegt. Das würde auch erklären, warum es nur die größeren Tiere trifft, denn erst bei vollerem Stall und mehr Gülle unter dem Spaltenboden erhöht sich der Anteil an Ammoniak in der Gülle und in der Luft.

lagoon – "Heumilch-Betrieb" in Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg hat ein Milchviehbetrieb mit 95 melkenden Kühen seit Mitte Dezember 2014 lagoon in seinem Kuhstall ausprobiert. Das besondere an dem Betrieb ist, dass es sich um einen sogenannten „Heumilch“-Betrieb handelt. In der Fütterung kommt keine Silage zum Einsatz, sondern über Winter nur Heu und Kraftfutter. Dementsprechend gab es vor dem Einsatz von lagoon eine ca. 50 cm dicke Schwimmdecke auf der Gülle, da natürlich viel unverdautes Fasermaterial von den Tieren wieder ausgeschieden wird. Diese Gülle an verschiedenen Stellen des Güllelagers aufzurühren kostete mehr als 1 Stunde Rührzeit.

lagoon wurde regelmäßig alle zwei Wochen nach Anleitung dosiert. Im April 2015 war die Schwimmschicht auf etwa 15 cm zusammengeschrumpft. In nur knapp 10 Minuten ließ sich die Gülle zu einer homogenen Masse aufrühren, und zwar von einer Stelle aus. Der dabei ausströmende Geruch war wesentlich angenehmer und milder als vor dem Einsatz von lagoon. Beim Ausbringen auf das Feld mit dem Güllewagen sah man am Prallteller eine gleichmäßigere Verteilung auf der Fläche, weil die Gülle flüssiger und homogener war.

lagoon – geringerer Rühraufwand in Rindergülle

Aus Baden-Württemberg erreichte uns ein sehr positiver Bericht vom Einsatz von lagoon. Unser Kunde hatte Ende November 2014 damit begonnen, lagoon regelmäßig alle 14 Tage in die Gülle einzubringen. Dabei wurde das Produkt in Wasser aufgelöst und durch die Spalten in Güllekeller und Kanal gegossen. Rund 400 m³ Rindergülle wurden so über Winter behandelt. Es bildete sich zwar eine Schwimmdecke, diese war aber dünner als sonst üblich und sie löste sich beim Rühren schnell auf. Vor dem Einsatz von lagoon fanden sich immer dicke Klumpen in der Gülle. Jetzt ließ sich alles mit einem geringen Rühraufwand zu einer homogenen Masse rühren, ohne dass noch einmal gespült werden musste. Lediglich zweimal wurde die Gülle aufgerührt, 14 Tage vor dem geplanten Güllefahren und einmal direkt vor dem Ausbringen.

Bei der Ausbringung auf das Feld war gleichzeitig auch der Nachbar mit Gülle unterwegs. Das Nachbarfeld mit der unbehandelten Gülle sah jedoch viel dunkler aus. Die behandelte Gülle unseres Kunden ließ sich besser verteilen und klebte nicht so klumpig an den Pflanzen.

Neben dem Vorteil des deutlich geringeren Rühraufwands im Stall zeigte sich also ein ebenfalls positives Bild bei der Ausbringung der Gülle.

lagoon – 60-Kuh-Betrieb im West-Allgäu

Ein 60-Kuh-Betrieb aus dem West-Allgäu hat ab Ende Dezember lagoon eingesetzt. Die Kühe und die weibliche Nachzucht fraßen eine grasbetonte Ration. Die Güllekeller sind in einem Ringsystem miteinander verbunden. Das erschwert das Aufrühren und fördert die Bildung einer Schwimmdecke. Diese hatte sich in den letzten drei Jahren auch immer gebildet und ließ sich mit regelmäßigem Aufrühren alleine nicht auflösen.

Trotz Zugabe von lagoon bei Kühen und Rindern im 14-tägigen Rhythmus sah es bis Mitte April so aus, als ob sich an dem Zustand nichts ändern würde. Ende April jedoch, nachdem bereits ein Viertel der Gülle ausgebracht war, verschwand die 1 m dicke Schwimmdecke und löste sich zum ersten Mal komplett auf. Die Gülle war homogener und sah auf dem Feld ausgebracht nicht so dunkel aus. Sie verteilte sich auch viel gleichmäßiger.

Der Effekt von lagoon ließ zwar etwas auf sich warten, war dann aber sehr deutlich zu sehen.