SILOSTOP® Black + SILOSTOP® MAX

der einzigartige Sauerstoffbarrierefilm – in zwei unterschiedlichen Stärken

Auf einen Blick

  • über 50 x gasdichter
  • weniger Silageabfall
  • weniger Rand- und Deckenverluste
  • reduziert Trockenmasseverluste
  • Arbeitsersparnis
  • höhere Futterqualität
  • weniger Müll / Entsorgungskosten
  • bis 27 m Breite
SILOSTOP® Black – Milchviehbetrieb an der Grenze zu Dänemark

Ein Milchviehbetrieb nahe der Grenze zu Dänemark mit 80 Milchkühen schilderte seine Erfahrungen mit SILOSTOP® Black wie folgt:

Die Folie ist angenehm leicht. Man kann die 10 x 50 m Rolle einfach auf die Schulter nehmen und damit zum Silo laufen.

Bevor wir zudecken, geben wir jedem Helfer den Zettel mit den Verlegehinweisen in die Hand. Den müssen sie lesen, damit alles richtig gemacht wird. Wenn man beim Auflegen alle 5 m am Rand einen Silosack legt und die Vogelschutznetze (10 m x 10 m) dann von vorne drüberzieht, braucht man die Folie gar nicht zu betreten.

Danach werden Silosäcke dicht an dicht um den ganzen Silo gelegt. Dann noch Autoreifen an den Seiten und oben drauf verlegen, fertig! Wir haben als erstes 2013 den Mais damit zugedeckt, im nächsten und dieses Jahr Mais und Gras. Beides ist top.

Vorher hatten wir DLG geprüfte Folien im Einsatz und die oberste Schicht war meistens schlecht. Jetzt mit der SILOSTOP® Black gab es keinen Schimmel mehr. Vorher war die Silage unter der Folie glitschig nass, jetzt ist sie trocken. Wir mussten überhaupt nichts wegschmeißen.

Wenn der Silo verfüttert ist, kann man die SILOSTOP® Black auch leicht entsorgen, denn es ist ja nur eine kleine Menge. Diese Folie hat uns echt überzeugt.

SILOSTOP® Black
Der einzigartige Sauerstoffbarrierefilm

SILOSTOP® MAX
Die robuste Sauerstoffbarriere

Zwei Barrierefolien mit gleicher Gasdichtigkeit

  • fördern Milchsäurebakterien und damit die schnelle pH-Wert-Senkung
  • vermindern die Entwicklung von Hefen und Schimmel in bzw. auf der Silage von Beginn an
  • schützen das Grundfutter vor Nacherwärmung und Nährstoffverlusten
  • schützen das Grundfutter vor Verderb und Belastung mit Pilzgiften
  • schützen vor Futterverlust und erhöhtem Arbeitsaufwand

SILOSTOP® MAX ist neben SILOSTOP® Black die gasdichteste Folie für die Silageabdeckung.

Bei Nacherwärmung und Verderb von Silagen spielen Hefen und Schimmelpilze eine ganz entscheidende Rolle. Und zwar immer dann, wenn genug Sauerstoff zur Verfügung steht.

Sauerstoff hat den größten Einfluss auf das Wachstum dieser Schadkeime. Während der Lagerung dringt Sauerstoff durch die Folie in den Silo ein. Dadurch können sich Hefen und Schimmel in den oberen Schichten des geschlossenen Silos vermehren.

SILOSTOP® Black

SILOSTOP® MAX

  • eine dünne, anschmiegsame Hauptfolie zur Verlegung auf allen Silagen, Dicke 55 µ
  • erhältlich bis 27 m Breite und bis 300 m Länge
  • eine anschmiegsame Hauptfolie zur Verlegung auf allen Silagen, Dicke 80 µ
  • erhältlich bis 27 m Breite und bis 225 m Länge
  • leicht zu händeln
  • eine Mehrschichtfolie aus Polyethylen und EVOH (voll recyclingfähig und sparsam im Materialverbrauch)
  • eine besonders gasdichte Folie, die über 50 mal weniger Sauerstoff durchlässt als herkömmliche Siloabdeckungen aus Polyethylen (< 5 cm³ je m² je Tag / DIN 53380-03:1998-07)
  • mit Schutzgewebe / Vogelschutzgitter zu verwenden

Um mit PE die Gasdichtigkeit wie bei SILOSTOP® Black und SILOSTOP® MAX zu erreichen, müsste man eine PE-Folie mit einer Dicke von 8000 µ (= 8 mm!) herstellen! Eine solche Folie wäre, ungeachtet der erheblich höheren Kosten und eines ökologisch unsinnigen Materialverbrauchs, nicht mehr händelbar.

Die Lösung sind Barrierefolien, bei denen die nahezu gasdichte EVOH-Schicht zu beiden Seiten von einer PE-Schicht geschützt wird. Damit sind SILOSTOP® Black und SILOSTOP® MAX in puncto Gasdichtigkeit allen handelsüblichen Silofolien weit überlegen.

Silierversuch mit unterschiedlichen Abdeckungen

Vergleich Polyethylen (PE)-Folie zu Barrierefolie

Bei dem hier gezeigten Praxisversuch wurde ein Maissilo zur Hälfte mit Barrierefolie abgedeckt (Gasdichtigkeit < 5 cm³/m²/24 h), die andere Hälfte mit einer handelsüblichen PE-Folie (125 µ dick, Gasdichtigkeit 200 cm³/m²/24 h). Silageproben aus den oberen 30 cm zeigten, dass die Silage unter der Barrierefolie eine wesentlich bessere Hygiene aufwies. Die Anzahl an Schimmel- und Clostridienkeimen war gegenüber der Silage unter der PE-Folie auf Null bzw. deutlich reduziert. Die Stabilität nach dem Öffnen unter Lufteinfluss verlängerte sich dadurch um 65 Stunden = 2,7 Tage.

Die Minimierung von Sauerstoffeinfluss auf die Silage senkt das Risiko von Nacherwärmungen durch Hefen und den Verderb durch Schimmelpilze. Denn je weniger Sauerstoff zur Verfügung steht, desto schlechter wachsen sie. Ihre Population bleibt klein und ihre Aktivität unter Lufteinfluss nach dem Öffnen ist dementsprechend gering. Sauerstoffbarrieren verhindern von Anfang an, dass die Luft in den oberen Schichten durch den Silo zieht.

Besonders nach dem Öffnen sorgen Sauerstoffbarrieren dafür, dass es nicht zu einer explosionsartigen Vermehrung von Hefen kommt, durch deren produzierte Wärme (die in der Praxis bekannte Nacherwärmung) Schimmelpilze beste Wachstumsbedingungen erhalten. Da verschimmelte Partien wegen der Gefahr von Mykotoxinen nicht verfüttert werden dürfen, kommt es sonst in den oberen 30 cm schnell zum Totalverlust.

Energiereiche Silagen bieten Hefen beste Bedingungen und neigen eher zu Nacherwärmung. Umso wichtiger ist es, jeglichen Sauerstoffzutritt zu minimieren.

Schützen Sie Ihr Silo mit dem jbs barriereschutz Schutzgewebe und jbs barriereschlauch Silosackschläuchen wie abgebildet. So ist im Falle einer Beschädigung der Folie nur ein kleiner Bereich des Silos vom Lufteintritt betroffen.

Verlustminimierung schon während der Fermentation

Milchsäurebakterien arbeiten anaerob, also unter Ausschluss von Sauerstoff. Je weniger Sauerstoff die Bakterien stört, desto schneller und effektiver ist der Fermentationsprozess.

Der minimierte Sauerstoffeintrag unterdrückt die Aktivität von Schadorganismen und verbessert die Fermentation. Unter der Barrierefolie wurde deutlich mehr Milchsäure gebildet als unter der PE-Folie. Der pH-Wert bei der sauerstoffreduzierten Fermentation lag bei 3,78 gegenüber 4,28 im Bereich der herkömmlichen Folie. Im Versuch links oben wurden die Trockenmasseverluste von 14,4 % auf 7,37 % quasi halbiert.

In dieser Silage mit einer Verdichtung von 195 kg TM je m³ ergab sich daraus je m² und 30 cm Tiefe ein Wert von 4,1 kg TM, die unter der Barrierefolie erhalten geblieben sind. Das ist nicht nur mehr Futtermasse, sondern reine Energie, denn die Säure produzierenden Bakterien ernähren sich fast ausschließlich von Kohlenhydraten.

Geringe TM-Verluste je m2 und 30 cm Tiefe:

= + 4,1 kg TM (lösliche Kohlenhydrate bzw. Zucker) Melasse enthält ca. 40 % Zucker

4,1 kg TM ≙ 10 kg Melasse (0,18 €/kg)

= 1,80 € Vorteil je m² der oberen 30 cm durch SILOSTOP®

Mehrkosten je m2 durch SILOSTOP® gegenüber marktüblicher Silofolie: ca. 40 Cent

Netto-Vorteil durch SILOSTOP®:
= 1,40 € je m² in den oberen 30 cm.

Gasdichtigkeit – die chemische Verbindung macht‘s

Wie viel Sauerstoff durch eine Folie dringt, liegt nicht an der Dicke der Folie, sondern vornehmlich an der Art des Kunststoffs.

Bereits bei 20 μ Dicke liegt die Gasdichtigkeit von EVOH unter 5 cm³. Normale DLG-geprüfte PE-LD Folien (herkömmliche Silofolien) lassen bei 100 μ bis 200 μ ca. 50 mal so viel Sauerstoff durch (Grenzwert DLG = 250 cm³).

Regeln für das Verlegen von dünnen Folien

  1. Locker auflegen!

    Dünne Folien sollten immer locker aufgelegt werden, damit sie sich an die Unebenheiten der Silage anpassen können. (siehe unten)

  2. Wenn möglich nicht betreten!

    Wenn nötig, dann nur in Längsrichtung, niemals über die Seitenschrägen.

  3. Überlappungen durch Luftbarrieren sichern!

    Wenn Folien angestückelt werden, 50 cm Überlappung einplanen und mit einer Silosackbarriere sichern.

  4. Auf Sand verzichten!

    Sand als Abschlusskante zieht die Folie stramm, Sand auf dem Silo gefährdet die Folie durch scharfkantigen Steinschlag.

  5. Vorsicht bei alten Reifen!

    Alte Reifen werden brüchig, das Stahlgewebe dringt durch und verletzt die Folie. Reifen bilden keine durchgängige Luftbarriere, besser sind zu 75 % mit Kies gefüllte Silosäcke, am besten im jbs barriereschlauch Silosackschlauch (siehe unten).

Bereiten Sie die Oberfläche richtig vor. Sie soll gut verdichtet und so ebenmäßig wie möglich sein.

Ziehen Sie die Folie beim Auflegen nicht zu stramm an. Die Folie muss sich den Konturen der Silage anpassen können. Damit schaffen Sie eine bessere Anpassung an die Silageoberfläche und eine höhere Belastbarkeit der Folie.

Um einen lückenlosen Andruck bei Sperr-Riegeln zu erzielen, verwenden Sie unsere harvest INTERNATIONAL® protec. silosäcke in Verbindung mit jbs barriereschlauch Silosackschläuchen.

Kundenstimmen

SILOSTOP® Black – Milchviehbetrieb in Schleswig-Holstein

Milchviehbetrieb Carsten Harder aus 25361 Grevenkop, Schleswig-Holstein
40 Milchkühe, Weidehaltung, Milchleistung: 10.600 kg

„Im Jahr 2014, habe ich die Barrierefolie SILOSTOP® Black im 2. Schnitt erstmalig eingesetzt. Zu Beginn war ich skeptisch, da sie sehr dünn ist und ich Angst hatte dass sie reißt. Zuvor habe ich immer mit normalen 150 µ-Folien gearbeitet. Im selben Silo habe ich auch das Siliermittel SiloSolve® eingesetzt.

Als ich die SILOSTOP® Black verlegte, war ich positiv überrascht. Die Handhabung war sehr einfach und vor allem mit der hohen Reißfestigkeit habe ich nicht gerechnet.

Endgültig überzeugt hat mich dann die Qualität der Silage nach dem Öffnen. Ich entnehme immer Futter für eine Woche. Es gab weder Erwärmungen noch Schimmel; nicht mal in den sonst kritischen Randbereichen. Auch der Futterwert der Silage war ausgezeichnet.

Die kombinierte Wirkung von Barrierefolie und SiloSolve® ist hier deutlich zu erkennen.

Besonders gefreut hat mich auch ein Artikel in der Elite (04/15), in der diese neuartigen Barrierefolien und Silierzusätze beschrieben werden. Das zeigt mir dass ich auf dem richtigen Weg bin.“

jbs barriereschlauch + SILOSTOP® – Milchviehbetrieb Elbe-Weser-Dreieck

Carsten war einer der ersten Kunden, der unsere Barrierefolie SILOSTOP® Black 2013 verwendet hat. Sein Betrieb mit ca. 240 Milchkühen liegt im Elbe-Weser-Dreieck. 2014 hatte er trotz der gasdichten SILOSTOP® Black-Folie immer wieder Schimmel im oberen Bereich der Silage. jbs riet ihm zum Anlegen von Sauerstoffbarrieren mit Hilfe von jbs barriereschläuchen, da die verwendeten Reifen keine wirkliche Barriere ermöglichen.

jbs: Wir stehen hier vor Ihrer Grassilage, die mit SILOSTOP® Black, Vogelschutzgewebe, ein paar Reifen und jbs barriereschläuchen abgedeckt ist. Wie sieht es mit Verlusten aus?

Herr R.: Wir füttern diesen dritten Schnitt seit ungefähr 7 Monaten an ca. 500 Jungtiere und haben noch nichts wegschmeißen müssen. Nur einmal war kurz vor dem Schlauch ein Loch in die Folie gekommen. Da hatten wir ein wenig Abfall um das Loch herum. Aber hinter dem Schlauch war alles wieder tip top. Und das bei so einer verhältnismäßig trockenen Silage.

jbs: Sie arbeiten neben den Familienmitgliedern auch mit Fremdarbeitskräften. Wie haben die auf die neuen Produkte reagiert?

Herr R.: Als unter der SILOSTOP® Black Schimmel auftauchte, haben sie gesagt, ich soll wieder eine vernünftige Folie kaufen, nicht so eine dünne. Das hätte ich fast gemacht, aber mir leuchtet der Vorteil aus der hohen Gasdichtigkeit absolut ein. Dann haben wir die Schläuche genommen und meine Mannschaft hat sich beschwert, dass sie die auch noch auflegen müssen. Dazu braucht man eigentlich 3 Leute. Einen an jeder Seite und einen, der von oben die Silosäcke einfüllt. Dann haben alle beim Abdecken und Füttern gesehen, wie wenig Arbeit sie dadurch haben, dass die Silage nirgendwo schlecht ist. Dieses Jahr beim Abdecken des ersten Silos haben sie gesagt, „da müssen jetzt aber noch wieder Siloschläuche drauf!“

jbs: Welche Tipps haben Sie für den Umgang mit den jbs barriereschläuchen?

Herr R.: Am besten ist, wenn man sie nur an den Seiten füllt und oben die Silosäcke auf dem Schlauch entlang legt. Dann sind sie nicht so schwer und lassen sich beim Abdecken mit nach hinten schieben. Wenn die Schläuche nicht ganz bis auf die Erde reichen, dann erzielt man so eine Art „Abschnüreffekt“. Der Schlauch gräbt sich quasi in die Silage ein.

jbs: Ist das der Unterschied zur Abdeckung mit Reifen?

Herr R.: Auf jeden Fall. Wenn man mit Reifen abdeckt, kann man die Abdrücke jedes Reifens auf der Silage sehen und die Kanäle, in denen die Luft an ihnen vorbeizieht. Ich wollte das Argument erst nicht gelten lassen, dass der Schimmel von der an der Anschnittfläche einziehenden Luft kommt. Dann haben wir es letztes Jahr beim Mais ganz deutlich gesehen.

Reifen legen sich eben niemals ganz an die Silageoberfläche an - und wenn man den ganzen Silo damit pflastert, was ja auch Arbeit ist.

jbs: Das System hat also überzeugt?

Herr R.: Ich habe schon viel Neues ausprobiert in den letzten Jahren, aber der Schlauch war echt der Hit.

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