jbs rinderhefe 4/10

Lebendhefe, stabiler Pansen – leistungsstarke Kuh

Auf einen Blick

  • stabilisiert den Pansen, besonders unter Stress
  • reduziert das Acidoserisiko
  • weniger Futterreste im Kot
  • GVO-frei

Stabiler Pansen – leistungsstarke Kuh

jbs rinderhefe 4/10 enthält Lebendhefe, die durch einen speziellen Trocknungsprozess kleine Kügelchen bildet. Dabei werden die lebenden Hefezellen von einer Schicht inaktiver Hefe ummantelt. Das ist wichtig, damit die Lebendhefe erst im Pansen aktiv wird und vor Luft, Feuchtigkeit und Gärsäuren geschützt bleibt.

jbs rinderhefe 4/10 enthält: lebende Hefe, Calciumcarbonat, Magnesiumoxid.

Anwendung

jbs rinderhefe 4/10 sollte regelmäßig in ausreichender Menge gefüttert werden. Die verwendeten Trägerstoffe ermöglichen aufgrund ihres großen Volumens bei wenig Gewicht eine genaue Verteilung.

Die Anwendung von jbs rinderhefe 4/10 sollte ab 1 - 2 Wochen vor der Kalbung über die gesamte Laktation bis zum Trockenstehen mit einer Dosierung von 20 g je Tier und Tag erfolgen.
jbs rinderhefe 4/10 kann auch an Mastrinder und weibliche Nachzucht mit einer Dosierung von 40 g je Tier und Tag verfüttert werden.

Verpackung

20 kg Sack

Wirkung der in jbs rinderhefe 4/10 verwendeten Lebendhefe Saccharomyces cerevisiae im Pansen

Lebendhefe verbraucht den Sauerstoff im Pansen

Sauerstoff wirkt auf die meisten Pansen-Mikroorganismen toxisch. Lebendhefe reduziert Sauerstoff, die Zellulose abbauenden Mikroorganismen nehmen zu. Das zeigt sich schon nach kurzer Zeit im Kot der Tiere (siehe unten); Faser- und Körnerreste nehmen ab. Durch die Bindung des Sauerstoffes an Lebendhefe steht mehr freier Wasserstoff zur Bildung von Propionsäure zur Verfügung.
Sowohl bei energieärmerer Fütterung in der Trockenstehphase als auch in der Laktation steigt die Produktion von Propionsäure im Pansen deutlich an. In der Leber wird diese später in den Energielieferanten Glukose umgewandelt.

Lebendhefe hält den Pansen-pH-Wert im optimalen Bereich

Milchsäure verbrauchende Bakterien werden besonders stimuliert und ihre Population im Pansen steigt signifikant an.
Durch eine verstärkte Umwandlung von Milchsäure in Propionsäure wird das Risiko von Acidose bei der Verfütterung von energiereichen Rationen zusätzlich verringert.

Verbesserung der Eiweißversorgung

Ein gut funktionierender Pansen ist die Grundvoraussetzung für eine gesunde, leistungsstarke Kuh. Je mehr Mikroorganismen im Pansen aktiv sind, desto besser ist die Futterverwertung.
jbs rinderhefe 4/10 erhöht die mikrobielle Population im Pansen und ermöglicht der Kuh somit neben einer effektiveren Umsetzung des Futters und einer erhöhten Futteraufnahme eine bessere Versorgung mit hochwertigem, verdaulichem Bakterieneiweiß. Das wirkt sich positiv auf die Milchleistung aus.

Siebtest

Siebtest: Fütterung ohne Lebendhefe
Fütterung ohne Lebendhefe

Der Siebtest bietet mit einfachsten Mitteln die Möglichkeit, sich ein Bild von den Vorgängen im Verdauungstrakt der Kuh zu machen. Eine Kotprobe wird in ein Haushaltssieb gegeben und mit Wasser ausgespült, bis das Wasser klar ist. Zurück bleiben die unverdauten Futterbestandteile. Menge und Art der Rückstände zeigen die Intensität der Verdauung an.

Siebtest: Fütterung mit Lebendhefe
Fütterung mit Lebendhefe

Wird Lebendhefe gefüttert, ist dies deutlich sichtbar an einer reduzierten Menge an Reststoffen. Dabei nimmt besonders der Anteil an Maiskörnern ab.

Achtung: Entgiftungsfunktion erlischt!

Eine ganz wesentliche Funktion des Pansens gerät bei pH-Werten unter 6 ins Stocken: der Abbau von Toxinen durch Einzeller wie Protozoen. Letztere bauen komplizierte Moleküle wie Mykotoxine ab, brauchen aber einen höheren pH-Wert, um ihre Lebensfunktionen aufrecht zu erhalten. In einem Pansen mit häufig tiefen pH-Werten ist also die Gefahr groß, dass Toxine nicht abgebaut werden und im weiteren Verlauf des Verdauungstraktes über das Blut in sämtliche Organe gelangen.

Die Absicherung des Pansen pH-Wertes unterstützt die natürliche Entgiftungsfunktion des Pansens.

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