jbs progas® se

hoch konzentrierte, perfekt ausbalancierte Spurenelementmischung

Auf einen Blick

  • Optimierung der mikrobiologischen Prozesse
  • bessere Substratnutzung / Einsparung von Substrat
  • Erhöhung des Methangehalts und Steigerung des Gasertrags
  • Steigerung der BHKW-Laufzeiten
  • Verkürzung der Rührzeiten
  • Reduzierung des Risikos von Schwimm- und Sinkschichten
  • begleitende Analytik durch ein akkreditiertes Labor
Praxiseinsatz jbs progas® se – Biogasanlage bei Göttingen, Niedersachsen

Leistung: 110 kW/h, Fermenter: 680 m³, Nachgärer: 1.300 m³

Substrate: 4,6 t Maissilage, 2,3 t Schweinegülle täglich

Die Anlage lief zu Beginn des Jahres auch ohne Zusätze schon auf Volllast und auch die Fettsäurewerte waren im normalen Bereich.

Ein Mangel an Spurenelementen war also weder anhand des FOS/TAC-Wertes zu erkennen, noch war das Essigsäureäquivalent übermäßig erhöht. Dennoch wurde im Rahmen einer großen Analyse ein Mangel an einigen wichtigen Spurenelementen festgestellt.

Es fehlte besonders an Selen und Cobalt. Der Betreiber beschloss nach unserer Empfehlung diesen Mangel auszugleichen. Schon nach kurzer Zeit konnte die tägliche Inputmenge an Substrat von 4,6 t Mais auf 3,6 t Mais reduziert werden. Dieses bedeutet eine Einsparung von ca. 30 - 40 € pro Tag.

Praxiseinsatz jbs progas® se – Biogasanlage im Raum Braunschweig

Leistung: 900 kW, 2 Fermenter mit je 1.500 m³, Nachgärer mit 2.900 m³

Substrate: (530 kW) 17 t Mais, 2 t Zuckerrüben, 2 t Hühnertrockenkot, 7 m³ Rindergülle, (900 kW) 34 t Mais, 1,5 t Rübenschnitzel & Rindergülle

Im Juni 2011 (zu diesem Zeitpunkt war ein Motor mit 530 kW installiert) kamen wir mit dem Betriebsleiter dieser Anlage aufgrund seiner Probeergebnisse zum Thema Zusätze für die Biogasanlage ins Gespräch. Das Essigsäureäquivalent lag bei 2.300 mg/kg und an einigen relevanten Spurenelementen war ein Mangel erkennbar. Ihm fehlte es stark an Leistung in seiner Anlage.

Er entschloss sich zu einem Versuch mit jbs progas® se. Bereits nach kurzem Einsatz fiel auf, dass deutlich mehr Gas produziert wurde. In den folgenden Analysen sank das Essigsäureäquivalent erst auf 1.800 mg/kg und dann auf unter 1.000 mg/kg. Aufgrund der guten Erfahrungen wurde der Versuch verlängert.

Da sich die positiven Ergebnisse bestätigten, entschloss sich der Betriebsleiter im November eine automatische Lieferung mit jbs progas® se zu vereinbaren. Er bekommt jetzt im Abstand von 2 Monaten automatisch seine benötigte Menge zugesandt. Ab dem Jahreswechsel 2011/2012 wurde die Anlage auf 900 kW erweitert. Die Anlage läuft jetzt stabil auf Volllast.

Praxiseinsatz jbs progas® se – Biogasanlage bei Celle, Niedersachsen
Veränderung der Säuren mit jbs progas se
Veränderung der Säuren

Leistung: 240 kW/h, Fermenter: 1.000 m³, Nachgärer: 1.000 m³

Eingesetzte Substrate: 10 t Maissilage, 3 m³ Rindergülle täglich

Nach einer Fermenteranalyse und einem Beratungsgespräch mit jbs Anfang Mai diesen Jahres, entschloss ich mich jbs progas® se einzusetzen.

Zu Beginn des Spurenelement-Einsatzes waren sowohl Essigsäure, als auch Propionsäure in hohen Mengen vorhanden (siehe Grafik).

Die empfohlene Anfangsdosierung an jbs progas® se betrug 1 l täglich. Bereits nach kurzer Zeit bemerkte ich eine Erhöhung der Gasausbeute von 150 kW auf 180 kW.

3 Wochen nach Beginn des Einsatzes zog ich eine weitere Probe aus dem Fermenter. Die Säuren waren bis auf 240 mg Essigsäure komplett abgebaut.

Abhängig von den weiteren Analyseergebnissen und nach Absprache mit jbs, wird die Dosiermenge an Spurenelementen nun auf meine Anlage individuell angepasst.

Spurenelementmischungen sind heute fester Bestandteil zur Absicherung der Fermenter-Funktion.

Bei aller Unterschiedlichkeit von Viehfütterung und Fermenter-Fütterung gibt es zwei Parallelen:

  1. In beiden Produktsparten gibt es seit Langem wenig wirklich Neues.
  2. Der grobe Bedarf an Spurenelementen in einer Anlage ist bekannt und kann durch einfache Analytik dem Bedarf der Anlage angepasst werden.

Doch eines unterscheidet Spurenelementmischungen ganz erheblich: Es fehlt die Möglichkeit, Preise objektiv zu vergleichen. Wie kommt das?
Die Inhaltstoffe werden in der Regel nicht offen deklariert. Wir machen das anders.

Wir deklarieren alle Inhaltsstoffe und Rezepturen klar, öffentlich und vergleichbar.

jbs progas® se gibt es in 3 Formen: 2 flüssige Produkte (säuregelöst oder Chelat) und als Pulver. Allen gemeinsam ist eine hohe Menge an essentiellen Spurenelementen inklusive einer guten Portion Eisen. Letzteres erhöht die Verfügbarkeit der Spurenelemente, die sonst an Schwefel gebunden werden könnten und dem Prozess nicht zur Verfügung stehen würden.

Seit über 10 Jahren bewährte Rezeptur:

jbs progas se 1800 jbs progas se 1800 ch jbs progas se 1800 p
jbs progas® se 1800 jbs progas® se 1800 ch jbs progas® se 1800 p
20 l / 23,4 kg Kanister blau 20 l / 23,4 kg Kanister weiß 10 kg Sack fermentierbar
säuregelöst Chelat, TRGS 529 konform Pulver
Nickel 8000 mg/l
Eisen 25000 mg/l
Mangan 6000 mg/l
Molybdän 5000 mg/l
Kobalt 4000 mg/l
Selen 1800 mg/l
Nickel 8000 mg/l
Eisen 25000 mg/l
Mangan 6000 mg/l
Molybdän 5000 mg/l
Kobalt 4000 mg/l
Selen 1800 mg/l
Nickel 800 mg/kg
Eisen 2500 mg/kg
Mangan 600 mg/kg
Molybdän 560 mg/kg
Kobalt 450 mg/kg
Selen 180 mg/kg
Beispieldosierung, 500 kW:
300 - 500 ml/Tag 1 Sack alle 1 - 2 Tage

jbs progas® se 1800 und 1800 ch sind auch als Fass oder Container erhältlich.

Welche Spurenelemente sind die richtige Wahl?

Auch bei jbs sind individuelle Mischungen möglich. Die Erfahrung zeigt aber, dass in über 90 % der Anlagen die über Jahre entwickelte Rezeptur se 1800 den Bedarf zuverlässig deckt. Und etwas mehr Inhalt in einer Standard-Mischung bleibt preisgünstiger als individuelle Kleinmengen. Für eine unterstützende Analytik arbeiten wir seit Langem mit akkreditierten und in der Biogasbranche renommierten Laboren zusammen.

Sie sind der Boss!

Wie viele und welche Spurenelemente der Fermenter braucht, lässt sich mit Hilfe von 2 - 4 Analysen im Jahr vom Betreuer der Anlage in Eigenregie abschätzen und kontrollieren. Auch ohne intensive externe Beratung! In vielen Produkten sind Kosten für Berater eingepreist, die man sich bei Spurenelementen sehr einfach sparen kann. Bilden Sie sich lieber eine eigene Meinung.

Alle unsere Dosierempfehlungen beruhen auf 15 Jahren Erfahrung. Sie müssen auf die jeweilige Situation vor Ort angepasst werden.Unsere Biogas-Kollegen unterstützen Sie gerne.

jbs progas® se 1800

Diese Universal-Mischung mit Kobalt, Mangan, Molybdän, Nickel und Selen ist offen deklariert. Das erleichtert die Einschätzung der Aufwandmenge.

Diese beiden Tabellen geben Ihnen Orientierung, wann Spurenelemente fehlen:

Sollwerte Analysenparameter

Parameter Sollwert Bedeutung für
pH > 7,2 Mikroorganismen,
Verfügbarkeit der Spurenelemente
Essigsäure < 1000 mg/l FM Acetogenese

Eine Überschreitung vom Sollwert deutet auf eine Übersäuerung hin.

Maßnahme: Fütterung reduzieren, Einsatz von Spurenelementen
Propionsäure < 300 mg/l FM (ca. 50 % der Essigsäure)
iso-Buttersäure < 50 mg/l FM
n-Buttersäure < 50 mg/l FM
iso-Valeriansäure < 50 mg/l FM
org. Säuren gesamt < 1500 mg/l FM
TAC < 20000 Carbonat-Pufferkapazität
FOS / TAC < 0,3 organische Säuren / Pufferkapazität
gibt Aufschluss über den biochemischen Zustand.

Sollwerte Spurenelemente in Frischmasse (organische Substanz)

Parameter Sollwert
(mittlere Raumbelastung, niedrige Säuren)
Sollwert
(höhere Raumbelastung, und/oder hoher Säuregehalt)
wichtig für
  mg/kg mg/l* mg/kg mg/l*  
Cobalt > 0,1 > 0,085 > 0,15 > 0,1275 Methanogenese
Eisen** > 150 > 127,5 > 150 > 127,5 Methanogenese
Entschwefelung
Verfügbarkeit der Spurenelemente
Kupfer > 3,5 - 10 > 2,975 - 8,5 4,1 - 10 3,485 - 8,5 Methanogenese
Mangan > 14 > 11,9 > 14 > 11,9 Methanogenese
Molybdän > 0,22 > 0,187 > 0,3 > 0,255 Methanogenese
Nickel 0,4 - 1,0 0,34 - 0,85 0,55 - 1,5 0,4675 - 1,275 Methanogenese
Selen > 0,1 > 0,085 > 0,12 > 0,102 Methanogenese
Zink 15 - 40 12,75 - 34 15 - 40 12,75 - 34 Methanogenese

* errechneter Wert, ausgehend von einer Dichte des Gärsubstrates von 0,85
** abhängig vom S-Gehalt

Anwendung flüssige Produkte

    • nach Bedarf (Analyse machen!)
    • 500 kW Anlage Nawaro braucht ca. 300 - 500 ml am Tag
    • Lösung in den Fermenter geben, am besten gleichmäßig dosieren mit dem automatischen Dosiersystem jbs promidos (TRGS 529 beachten)
    • beim Umgang Schutzausrüstung verwenden (Maske, Handschuhe)

Hergestellt in Deutschland bei einem zertifzierten Futtermittelunternehmen. Daher hochwertige Inhaltsstoffe.

Optimale Ergebnisse durch automatische Dosieranlagen

jbs promidos Dosierer

Eine möglichst homogene Verteilung der Spurenelemente ist förderlich. Die Effektivität eines jeden Produkts wird durch eine automatisierte Zufuhr gegenüber der Dosierung „von Hand“ verbessert. Darüber hinaus ist der Anwender besser geschützt und kommt nicht mit den Produkten in Berührung. Damit sind ein sicherer Einsatz und bestmögliche Effekte garantiert. Das Dosiergerät jbs promidos bieten wir zum Kauf – sicher und bequem automatisch dosieren – bequem bei jbs bestellen.

Vorsicht im Umgang mit Spurenelementen

Achtung

Ob Eisenpräparate, Spurenelemente oder sonstige Zusätze: vieles ist als Gefahrenstoff deklariert. Vermeiden Sie den Kontakt mit Haut, Augen, Lunge, etc.

Uns ist es wichtig darauf hinzuweisen, dass Spurenelemente und Eisenpräparate in hohen Konzentrationen immer gefährlich sind; unabhängig von der Deklaration oder der Gefahrenklasseneinstufung.

Gebinde

jbs progas® se 1800
20 Liter Kanister
220 Liter Fass
1.000 Liter Container
jbs progas® se 1800 ch
20 Liter Kanister
220 Liter Fass
1.000 Liter Container
jbs progas® se 1800 p
fermentierbarer Sack (20 kg)

Kundenstimmen

Praxiseinsatz jbs progas® se – MT-Biogasanlage nahe Soltau
Entwicklung SPE-Gehalte in mg/kg OS
Entwicklung SPE-Gehalte
Entwicklung der Spurenelementgehalte durch den Einsatz von jbs progas® se

Leistung: 500 kW, Hauptfermenter: 1.800 m³,

Nachgärer: 3.400 m³, Gärrestlager: 4.600 m³

Eingesetzte Substrate: 21,5 t Maisilage, 16,5 t Schweinegülle

Praxiseinsatz jbs progas® se – Biogasanlage im Raum Osnabrück
Entwicklung Fettsäuren in mg/kg
Entwicklung Fettsäuren

Leistung: 1,04 MW

Eingesetzte Substrate pro Tag: 39 t Maissilage, 5 t Grassilage, 20 m³ Schweinegülle, 2,5 t Hähnchenmist

Ich setzte schon seit längerem flüssige Spurenelemente von einem bekannten Anbieter ein. Nach mehreren Anrufen eines Beraters von jbs entschloss ich mich im April 2011 einen Testlauf mit jbs progas® se durchzuführen. Nach kurzer Zeit stieg der Methangehalt von 51 % auf 54 % an. Ich führte diesen Effekt zunächst nicht auf den Spurenelementwechsel zurück sondern auf Umstellungen bei der Beschickung.

Nachdem die 6 Kanister von jbs verbraucht waren, wollte ich die Reste des Vorgängerprodukts aufbrauchen. Leider musste ich feststellen, dass der Methangehalt wieder auf 51 % sank. Nachdem die Reste aufgebraucht waren, setzte ich wieder jbs progas® se ein und der Methangehalt stieg wieder auf das vorherige Niveau von 54 %. Die Fettsäurewerte stiegen vorübergehend leicht an, was wohl auf eine bessere Aufspaltung des Substrats zurückzuführen ist. Danach wurden die gebildeten Säuren in Methan umgewandelt, wodurch sich der CH4-Wert um 3 Prozentpunkte erhöhte.

Ich werde auch in Zukunft jbs progas® se einsetzen.

Praxiseinsatz jbs progas® se – Biogasanlage im Raum München

Leistung: 440 kW, 1600 m³ Hauptfermenter, 2500 m³ Nachgärer

Eingesetzte Substrate: 9 t Mais, 3 t Gras, 1 t CCM, 4 t Rindergülle, 1 t Kartoffelschalen

Im Februar 2010 sprachen wir zum ersten Mal mit dem Betriebsleiter über den Einsatz von Zusätzen in seiner Biogasanlage. Da seine Anlage zu diesem Zeitpunkt mit nur 300 kW lief, stimmten wir überein, der Ursache auf den Grund zu gehen.

Aus dem Ergebnis der Fermenterproben zeigte sich, dass das Essigsäureäquivalent bei knapp 19.500 mg/kg lag. Diese hohe Menge Säuren deutete auf einen großen Mangel an Spurenelementen hin, der in den Folgeuntersuchungen bestätigt wurde. Folglich entschlossen wir gemeinsam, den Mangel mit einem speziellen Spurenelementepräparat zu beheben. Aber März 2010 setzte der Betreiber jbs progas® se ein.

Bereits nach kurzer Zeit stieg der Gasertrag auf 380 kW an. Nach weiteren 2 Wochen fuhr die Anlage mit 440 kW auf Volllast. Ende April zog der Betriebsleiter eine weitere Probe. Das Essigsäureequivalent lag in dieser Probe auf nur noch 1800 mg/kg.

Nachdem die Anlage auch in den kommenden Monaten sehr gut und stabil auf Volllast lief und parallel die Analysen immer besser wurden, entschloss sich der Betriebsleiter sich regelmäßig mit jbs progas® se beliefern zu lassen. Seitdem bekommt dieser Kunde alle 3 Monate automatisch die benötigte Menge an Spurenelementen geliefert.

Zusätzlich werden in regelmäßigen Abständen Proben gezogen, um den Prozess dauerhaft im Blick zu behalten.

Praxiseinsatz jbs progas® se – Biogasanlage nahe Bremen
Fettsäuregehalte in mg/kg OS
Fettsäuregehalte

Leistung: 500 kW, Hauptfermenter: 1.800 m³

Nachgärer: 3.400 m³, Gärrestlager: 4.600 m³

Eingesetzte Substrate: 20 t Maisilage, 2,5 t Grassilage, 2,5 t GPS

Praxiseinsatz jbs progas® se – Biogasanlage im Raum Husum

Biogasanlage im Raum Husum
250 kW/h

Eingesetzte Substrate
9 - 10 t Maissilage, 16 m³ Rindergülle, 2 t Rindermist.

Nach einer Fermenteranalyse entschied sich der Anlagenbetreiber zunächst für einen Zeitraum von 3 Monaten jbs progas® se einzusetzen. Die empfohlene Anfangsdosierung betrug 1,5 l täglich. Schon nach einer Woche fiel die Konzentration an Essigsäure, da durch die bessere Nährstoffversorgung der Bakterien mehr Säuren in Methan umgewandelt werden konnten.

Unter Berücksichtigung der Analysen wurde die Dosierung nach und nach auf 0,5 l/Tag angepasst. Der Methangehalt stieg stetig von anfänglich 50 % auf 55 %. Außerdem konnte bei gleicher Leistung die Substratzufuhr an Mais von 10 t auf 9 t täglich reduziert werden.

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